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> Das neue Eisrandforschungsschiff "MARIA S. MERIAN" |
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Das erste Schiffsmodell
Hier wird über den Baufortschritt und die Hintergründe beim Bau des neuen deutschen Eisrandforschungsschiffes "Maria S. Merian" informiert. Monatlich wird der neueste Stand des Baufortschritts anhand von Bildern und Texten, die Entstehung des Schiffes begleiten, dargestellt.
- Modell -
Das Modell stand auf der Messe 'Shipbuilding, Machinery and Marine Technology (SMM)' in Hamburg vom 24. bis zum 28. 9. 2002
(Bilder zum Vergrössern anklicken)
- Ansicht von Steuerbord -
Die Ansicht zeigt die "Maria S. Merian" von der Steuerbordseite.
Im vorderen Drittel des Schiffes befinden sich die Unterkünfte und die Sozialräume mit der Kombüse. Das mittlere Drittel ist der Wissenschaft vorbehalten. Hier finden sich vor allem die Laborräume, der wissenschaftliche Stauraum für Laborcontainer und der Windenraum.
Das hintere Drittel ist für die Maschine und alle schiffseitigen Einrichtungen reserviert.
- Ansicht von Steuerbord vorne -
Auf dem Vorschiff befindet sich ein Hubschrauberabwinschplatz. Gut zu erkennen ist der Vordersteven, der für die Fahrt in Treibeis vorgesehen ist und das Brückendeck mit der Brücke, von der aus das Arbeitsdeck gut einsehbar ist.
- Arbeitsdeck von Steuerbord achtern -Der Blick auf das Arbeitsdeck zeigt viel freie Decksfläche. Hier können Labor- und andere Container gestaut und versorgt werden. Zu erkennen sind die drei Arbeitskräne, der 20 t A-Rahmen und der 20 t Schiebebalken.
- Heckansicht -Im Heck ist das Freifall-Rettungsboot für 40 Personen angeordnet. Daneben steht der große, 20 t tragende A-Rahmen. Von hier können schwere Geräte, wie Dredgen, Netze, ROVs (Remotely Operated Vehicle) und AUVs (Autonomous Underwater Vehicle) eingesetzt werden. Die Struktur zwischen dem A-Rahmen nimmt die Geräte direkt an der Wasseroberfläche auf und erlaubt ein pendelfreies Einbringen bis auf das Arbeitsdeck, entsprechend kann auch das Ausbringen pendelfrei erfolgen.
- Arbeitsdeck von vorne oben -Der Blick auf das Arbeitsdeck zeigt die große freie Arbeits- und Staufläche. Das Arbeitsdeck erhält einen Holzbelag mit einem Raster für Container und einem Buchsenraster. Gut zu erkennen ist der 20 t Schiebebalken, an dem schwere Geräte, wie Lote und Greifer bis zu einer Tiefe von ca. 7 000 m eingesetzt werden können. Das Besondere an diesem Schiebebalken ist, das er auftoppbar und drehbar gelagert ist. Somit kann er die Geräte und Container über einen weiten Decksbereich bewegen. An der Backbordseite ist vor dem Schornstein das Arbeitsboot gelagert.
- Arbeitsdeck von Steuerbord -Gut zu erkennen sind die drei 5 t Arbeitskräne, die das gesamte Arbeitsdeck überstreichen. An der vorderen Ecke des Aufbaues ist die Windenzentrale mit der Windensteuerung untergebracht.
Die Winden, wie auch die Kräne und Schiebebalken, können auch über sogenannte 'Bauchläden' mit Funksteuerung von allen Decksbereichen gefahren werden.
- Heckansicht von Backbord mit den Antriebsmotoren (Pods) -Angetrieben wird die "Maria S. Merian" durch zwei Pod-Antriebe, die dem neusten Stand der Technik entsprechen. Sie gewährleisten ein sehr gutes Manövrieren in alle Richtungen und eine Schleichfahrt (sehr langsame Fahrt) über sehr lange Zeiträume.
Beim Pod-Antrieb ist der eigentliche Fahrmotor in einer Art Gondel (englisch: pod) außerhalb des Schiffsrumpfes, direkt unter dem Heck angebracht. Im Schiff befinden sich die Dieselaggregate und die Generatoren, die den Strom erzeugen. Damit sind wenig Schallquellen (z.B. keine Getriebe) im Schiff vorhanden, es ist insgesamt ein ruhiger und energiemäßig sehr sparsamer Antrieb, der z.B. auch vielen Kreuzfahrtschiffen eingebaut wird.
- Modell eines Antriebsmotors (Pod) -Das Modell des Pod-Antriebs zeigt die beiden Propeller, die zusammen einen sehr guten Wirkungsgrad ergeben. Sie sitzen direkt auf der Welle sitzen, die Teil des Elektromotors ist. Direkt in das Gehäuse ist der Dauermagnet eingearbeitet. Die Kühlung erfolgt durch das umgebende Meerwasser von außen und durch die hohle Welle.
| aktualisiert: 16.01.2003 | Fragen und Anregungen zu dieser Seite an: barbara.hentzsch@io-warnemuende.de |
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